Ruhrbühne Witten - Galerie

Koplecks im Klinsch

Was tut eine Hausfrau in den nicht mehr allerbesten Jahren, wenn die Kinder aus dem Haus sind? Sie langweilt sich. Zumindest geht es Agnes Kopleck so, deren Bemutterungszwang vielleicht ein wenig über dem Durchschnitt liegt, und der nun, nach dem Auszug ihres Jüngsten, ins Leere läuft. Man müßte doch, man könnte doch mit seinem Leben nochmal ganz was anderes anfangen, denkt sie sich und sagt es auch. Ehemann Heinz kann sich da rein gar nichts vorstellen. Als Agnes schließlich einen Job annimmt und Heinz für ein paar Wochen zwangsweise mit der Arbeit aussetzen muß, sind auf einmal die traditionellen Rollen vertauscht. Damit ist der häusliche Stress programmiert.

"Koplecks im Klinsch" ist nunmehr die dritte Komödie von Ruhrgebietsautor Sigi Domke, in der die Familie Kopleck die Hauptrolle spielt. Wie in den Erfolgsstücken "Freunde der italienischen Oper" und "Die Indianer vom Revier" versteht es Domke auch diesmal, gewichtige Themen wie Emanzipation und Geschlechterrollen leicht und überaus witzig zu präsentieren. Ganz nebenbei entsteht auf der Bühne ein Panoptikum der frühen siebziger Jahre.

Besetzung

Vater Heinz Kopleck Gerd Grunewald
Mutter Agnes Kopleck Brigitte Koch
Oma Klärchen Gisela Heidemann
Sohn Hans-Werner Thorsten Kühn
Tochter Roswitha Bettina Capó Brotte
Rudolfo Zampini Martin Grunewald
Tina Pörtgen Maren Holstein
Regie Martin Ende-Bollin


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