Freunde der italienischen Oper
Ein schwungvoller Zweiakter im typischen 60er - Jahre Ambiente.
Erzählt wird die Geschichte - sie spielt im Jahre 1969 - vom Alter, von festgefahrenen Grundsätzen und vom Charme des Fremden.
Vater Heinz Kopleck mußte wegen gesundheitlicher Probleme die "Maloche im Pütt" drangeben und arbeitet nun als Fahrkartenkontrolleur der öffentlichen Verkehrsmittel. Mutter Agnes betüddelt den muffeligen Gatten mit fast grenzenlosem Rund-um-Service.
Der Sohn Hans-Werner interessiert sich als KFZ-Mechaniker beruflich und privat nur für das ölige Innenleben von PKWs, seine Schwester Roswitha ist schon vor Papas Miesepetrigkeit aus diesem "Heim geflohen", kommt aber noch regelmäßig zu Besuch. Oma Klärchen fristet ein eher freudlos - verwirrtes Leben in der Familie ihres Sohnes.
Das Nachbarsmädchen, eine flippig - hübsche Studentin ist bei den älteren Koplecks schon als respektloses Großmaul berüchtigt.
In diese eingefahrene und staubtrockene Welt platzt mit südlichem Charme und warmherziger Menschlichkeit der Italiener Rudolfo Zampini. Vater Heinz, selbst Nachfahre eines Immigranten, begegnet diesem Fremdling nur mit knurriger und unversöhnlicher Ablehnung, während die Damen alle miteinander dem Charme und der lebenslustigen Fröhlichkeit des "Itakas" verfallen.
Besetzung
| Vater Heinz Kopleck | Gerd Grunewald |
| Mutter Agnes Kopleck | Irene Weiß |
| Oma Klärchen | Gisela Heidemann |
| Sohn Hans-Werner | Michael Capó Brotte |
| Tochter Roswitha | Bettina Capó Brotte |
| Rudolfo Zampini | Martin Grunewald |
| Tina Pörtgen | Maren Holstein |
| Regie | Martina Ende-Bollin |
| Souffleuse | Angelika Budde |
| Bühnenbild | Jörn Peters, Hans Weiß |
| Maske | Bettina Capó Brotte, Angelika Schröder, Rosi Kaufmann |
| Kostüme | Gisela Heidemann |
| Requisite | Angelika Budde |

Termine:
Freitag, 11. Mai - Samstag, 19. Mai 2001 (8 Aufführungen)

Presse:
Ruhr Nachrichten 14.Mai 2001
Freunde der italienischen Oper
Martina Ende-Bollin inszenierte schwungvoll Siegfried Domkes Zweiakter "Freunde der italienischen Oper".
Vater Heinz wurde wunderbar grummelig gespielt von Gerd Grunewald.
Oma Klärchen stellt ihre Verwandlung überzeugend dar.
Den Italiener gibt Martin Grunewald herrlich sprachverwirrt.
