Fens
ter zum Flur
Familie Wiesner lebt im Souterrain eines Mietshauses.
Mutter Wiesner hat grosse Pläne für ihre (erwachsenen) Kinder.
Sohn Herbert soll Arzt werden, obwohl er kein Blut sehen kann.
Mutters ganzer Stolz ist Tochter Helen, die in Amerika mit einem Millionär verheiratet ist - glaubt Mutter Anni jedenfalls. Tochter Inge ist "nur" Kellnerin und deshalb ein bisschen Stiefkind.
Aber der Schein trügt: Die Kinder sind nicht glücklich, trauen sich aber nicht, die Mutter zu enttäuschen. Es entsteht ein Netz aus Lügen und (Selbst-)Täuschung, das irgendwann zerreisst und Mutter Annis Illusionen raubt...

Besetzung
| Karl Wiesner | Gerd Grunewald |
| Anni Wiesner | Brigitte Koch |
| Helene | Martina Ende-Bollin |
| Inge | Petra Bieland |
| Herbert | Martin Grunewald |
| Erich Seidel | Hans Weiß |
| Adam Kowalski | Michael Bieland |
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| Regie | Brigitte Koch |
PRESSE:
Ruhr Nachrichten 26.Mai 1997
Das Fenster zum Flur
Das Wittener Amateurtheater brachte eine ansprechende und vor allem vergnügliche Inszenierung von Petra Bieland und Brigitte Koch auf die Bühne des Karl - Hoffman - Saales.
Die Besucher konnten sich ein eindruckvolles Bild von der Leistungsfähigkeit eines solchen Ensembles verschaffen.
Mit viel "Herz" schlüpften die Hobbyschauspieler in in ihre Rollen und unternahmen dabei einen vehementen Angriff aufs Zwerchfell des Auditoriums...